Die Jugendbundstunde wurde diesmal leicht anders gestaltet. Zum einen kam David, der die Bibelarbeit hatte ca. 2 Stunden später und zum anderem wurde die Zeit fürs erneute basteln für die Petrigemeinde und Besprechungen für die bevorstehende Weihnachtsfeier (die ohne Eltern) genutzt.
Die Bibelarbeit drehte sich um zwei Stellen im Lukas-Evangelium(„Wer nicht gegen euch ist, ist für euch.“, „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.“). Dazu wurden die zahlreichen Anwesenden in 6 Gruppen aufgeteilt, wobei jeweils 3 Gruppen die gleiche Bibelstelle hatten. Man musste sich zuerst die Bibelstellen im Kontext durchlesen und sich seine Gedanken dazu machen. Um sein Verständnis zu erweitern, suchte man noch weitere Bibelstellen und versuchte dann zu ergründen, was Jesus uns mit dem jeweiligen Spruch sagen wollte.
In der großen Runde wurden beide Bibelstellen nochmal besprochen. Dabei kam heraus, dass sie sich garnicht so sehr wiedersprechen, wie es auf den ersten Blick vielleicht den Anschein hat. Vielmehr geben sie uns die Gelegenheit, unser eigenes Verhalten kritisch zu hinterfragen. Steht bei uns nur Jesus drauf, oder ist er auch in uns? Sind wir authentische Christen? Trauen wir Gott zu, auch an und durch Menschen zu wirken, die anders sind als wir?
Nach der Bibelarbeit wurde nach einem kleinen Snack bei McDonald’s „Jugendkreis meets Jugendbund“ am Dienstag sowie die Weihnachtsfeier mit Eltern am Samstag geplant.
[...] Das erinnert mich an die letzte Bibelarbeit. Wobie der letzte Satz erinnert mich auch ein bisschen an Mathe. Gott stellt hier die Größe “Unendlich” dar und der Rest als normale schreibare Zahlen, wie 1, 1598751 oder 65847698465687865646. Dabei stellt man fest, dass Gott/Unendlich nie erreicht wird. Keine Zahl ist alleine oder in der Masse genauso groß wie Unendlich. Kein Mensch kann sich überhaupt die Zahl Unendlich denken. Was soll man sich dann erst recht unter der größten Vorstellbaren Zahl vorstellen? Mag zwar groß sein, aber bei weitem nicht unendlich. Genauso ist das mit Gott. Man traut ihm zwar ne Menge zu, aber kann er wirklich alles? Das kann doch wohl nicht mit rechten Dingen zugehen, wenn Gott mein Gebet in der Zukunft erhöhrt und die Vergangenheit so ändert, damit das passiert. Aber dies sagt der obige Bibelvers auch aus. Unendlich kann man nicht fassen und nicht begreifen. Gottes Wirken ist auch nicht begreifbar. “Warum jetzt und nicht später?” oder “Warum musste xyz sterben?”. Man kann Gott nicht fassen. Seinen Plan auch nicht. Man kann nur einen Teil sehen und der Rest bleibt verborgen. [...]
Von: Adventstürchen #11 « 1. Korinther 1,20 am Mo 11. Dez 06
um 20:19