Über Pfingsten ist der EC-Soest wie immer auf der Hütte im Arnsberger Wald. Da es Privatgelände ist, konnten wir dort zelten und so ein schönes Wochenende geniessen.
Die Freizeit fing dieses mal am Samstag morgen an. Wir trafen uns alle am Noah’s um von dort in den Arnsberger Wald zu fahren mit einem kurzen Zwischenstopp bei Familie Schneider. Die Fahrt in den Arnsberger Wald war bis zur Hälfte recht Strapazenreich, da einige nicht die nötige Ausdauer hatten. Aber danach war die Fahrt recht angenehm und wir traffen alle an der Hütte ein. Das Gepäck wurde ausgeladen und die Zelte und Hängematten wurden aufgebaut.
Das Mittagessen war noch recht pünktlich und nach dem Mittagessen ging es mit den Workshops los.
Einer behandelte den Wald (durch den Wald laufen und so einiges von Chrischan lernen), das andere den Damm (ein Damm wurde gebaut um den Bach aus dem Teich aufzuhalten), ein anderes das Thema Holz (holzhacken mit Mikee) und das letzte den Teich (Badewanne suchen). Da ich nur bei letzterem war, kommt hier mein kleiner Teil. Vielleicht können die anderen ihre Erlebnisse in den Kommentaren schreiben.
[Juri, du hast die Bibelarbeit mit Hörn vergessen. Wir haben uns in kleiner Runde mit dem Herrschen und Dienen beschäftigt, war sehr interessant und eine gute Vorbereitung auf den Thematischen Rest der Freizeit, wo es häufiger um solche zwiespältigen Sachen ging. David]
Vor 2 Jahren wurde im Teich eine Badewanne versenkt, indem versucht wurde über den Teich zu paddeln. Da es missglückt ist, wurde eine Rettungsaktion gestartet. Mit 5 Leuten wurde nach der Wanne gesucht. Da der Teich eine Sichtweite von 10cm erlaubt, wurde das Unterfangen recht schwierig. Deswegen holten wir einen langen Stock dazu um nach der Wanne zu stochern. Auch erfolglos. Da der Bach vom Teich gespeißt wird, haben wir auch das Rohr, was das Wasser aus dem Teich weiterleitet freigemacht. Sofort gab es einen Bach mit einem erhöhten Wasserzulauf. Ein Staudamm wurde komplett ausgespült, sodass nur noch das Gründgerüst übrig blieb, dass kein Wasser aufgehalten hat. Die andere Staudaämme hab ich nicht gefunden.
Nach den Workshops wurde dann das Abendessen vorbereitet. Während der Zubereitungszeit kam der Landesjugendreferent Martin Scott aka Scotty (1, 2) hinzu. Es gab viele leckere Sachen wie gegrillte Hamburger, Steaks, Würstchen, Bacon, Nürnberger in Bacon und Salat und alle wurden satt. Nach dem Abendessen gab es eine sehr gute Andacht von Flo mit Dem Thema Schwäche und Stärke und warum unsere Schwäche garnicht so schlecht ist, weil Gott sie für sich nutzen kann. Nach der Andacht wurde festgestellt, dass das Mädchenhängemattenlager abgesoffen war. Die Planen waren mehr ein Sonnenschutz als Regenschutz. Man zog sich in die Hütte und Zelte zurück, da dort noch Platz war.
Am nächsten morgen ging es mit Frühstück los. Nach dem Frühstück gab es die erste und einzige Bibelarbeit für den Tag. Alle 4 Gruppen hatten jeweils ein Thema, was sehr ähnlich war. Und zwar Sünde. Es gab 4 verschiedene Fragestellungen und 4 verschiedene Bibelstellen, die die Gruppen hatten.
Nach der Bibelarbeit wurde das Mittagessen vorbereitet. Da der Jugendbund es mit der Zeit nich so genau nimmt, fand das Mittagessen gegen 3 Uhr statt.
Anschliessen gab es ein Geländespiel mit einem Bezug zum neuen PC-Spiel Stalker. Es war aber mehr ein Rollenspiel mit 2 Teams und das Team, was die meisten Quests erledigt hat, hat auch dementsprechend gewonnen. Kaum einer wusste am Anfang, wer zu welchem Team gehörte, da man nur eine Nummer hatte. Anhand der Nummer konnte man an einer Station sehen, wer im welchem Team war, aber eine 10-stellige Nummer ist nicht so leicht merkbar. Insbesonders dann nicht, wenn man nur 2 Sekunden zum draufschauen hat. Am Ende stand es vorerst 10:10. Hörn war der einzige, der neutral blieb und so selbst Quests erfüllt hat. Am Ende stellte sich heraus, dass er im Team “Duty” war und das Team “Freedom” hat mit 3 Punkten rückstand verloren.
Das GEländespiel war zwar zu Ende, aber es gab noch eine Sache, die man machen musste. Alle, die zum ersten Mal auf er Hütte waren und noch nicht im Teich waren, wurden reingeworfen. Scotty hat versucht sich zu wehren, aber wenn 10 Leute einen zum Teich tragen, wird es schwer mit Gegenwehr. Und es gab noch mehr Leute im Teich, aber die meisten waren entweder bei den Workshops drin oder waren vor dem Geländespiel selber kurz reingesprungen.
Das Abendessen fand auch recht spät statt und nach dem Abendessen gab es den Pray&Worship-Abend, der von Scotty geleitet wurde.
Da das Wetter dann gegen 01:30 Uhr recht trocken war, konnte das Schmugglerspiel stattfinden. Und bei dem Spiel hört, meine Freizeit auf, da ich mich bei dem Spiel verletzt hab und ins Krankenhaus musste. Deswegen bitte ich David oder wen anders hier fortzusetzen.
Sicher, Juri,
Also ich wachte am Montag Morgen und hörte, dass Juri kläglich an Svens Knie gescheitert war und daraufhin ins Krankenhaus und dann nach Hause verfrachtet wurde. Die Anekdoten darüber erspare ich uns hier jetzt mal.
Wir haben also Gefrühstückt und danach mit Marc Gommlich, einem ehemaligen Jugendbündler, Grillmeister und fleißigem Hüttenfahrer, der in der Zwischenzeit Äthiopienmissionar ist, Gottesdienst gefeiert. Thema diesmal: Gottes Führung und unser Tun.
Nach dem Gottesdienst haben wir die Zelte abgebrochen, die Sachen wieder auf den Hänger geladen, mit dem Chrischan sie vor der Freizeit mitgebracht hatte und die Hütte sauber gemacht.
Auf der Rückfahrt war es im ganzen ziemlich regnerisch, aber es hat einfach riesen Spaß gemacht, in total durchnässten Klamotten mit dem Fahrrad die Haar runterzuheizen und dabei möglichst jede Pfütze mitzunehmen.
Fotos von der Freizeit gibt es übrigens hier.
[...] jetzt gibt es auch einen Bericht und Fotos von diesem [...]
Von: Welcome to the Zone « EC-Jugendbund Soest am Di 29. Mai 07
um 23:11
[...] keine Gelegenheit einen kurzen Abriss über die Freizeit zu machen. Alles im allen findet, man hier einen Bericht. Aber jetzt komme ich mal zu der Erklärung, waru für mich die Hüttenfreizeit [...]
Von: Wieder da! « 1. Korinther 1,20 am Di 29. Mai 07
um 23:21